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Wir / Schüler

Die Schüler/innen an unserer Schule

Die Fluxusschule Biebrich wird zurzeit von 75 Schülerinnen und Schülern (Stand August 2012) mit einem Anspruch auf Förderung im Bereich geistige Entwicklung besucht. Die Schule hat keine Abteilung mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung.

Die Schüler/innen kommen aus allen sozialen Schichten, sprechen viele Sprachen und haben sehr unterschiedliche Vorlieben und Bedürfnisse.

Manche kommen mit dem Stadtbus in die Schule und können selbstständig arbeiten, andere lernen, feste Nahrung zu sich zu nehmen und auf die Toilette zu gehen.

Einigen fällt es schwer, sich die Aufmerksamkeit der Lehrer zu teilen, andere bewegen sich sicher in unterschiedlichen sozialen Zusammenhängen.

Viele Schüler können sprechen, einige können etwas schreiben und rechnen.

Manche Schüler/innen brauchen gleiche, klar strukturierte Abläufe, andere lieben Überraschungen.

Einige sind den ganzen Tag über in Bewegung, andere sind eher langsam und wirken passiv.

Alle brauchen individuelle Förderangebote auf sehr unterschiedlichen Niveaus,

Spiel und Arbeit in Gruppen, Unterstützung in vielen Bereichen, Lob und gemeinsame Freude,

wenn sie etwas Neues gelernt haben, Pausen und Entspannungsmöglichkeiten.

Alle können:

  • sich mitteilen mit Blicken, Gesten, Handlungen, Lauten, Wörtern, kurzen Sätzen oder in Gesprächen
  • sich versorgen (z.B. mit Nahrung), indem sie Hunger und Durst mitteilen, Hilfen beim Essen annehmen,
  • den Tisch decken und Lebensmittel aus dem Kühlschrank holen, einkaufen oder kleine Gerichte kochen.
  • Gefühle zeigen und erwidern (Weil viele Kinder stark im Augenblick leben, empfinden sie Freude, Schmerz und Wut oft besonders intensiv).
  • sich als Mitglied einer Gemeinschaft erleben.
  • lernen und arbeiten: allein und miteinander, mit verschiedenen Interessen und auf unterschiedlichen Niveaus.

Viele unserer Schüler/innen haben ganz besondere Stärken entwickelt:

  • B. kann nicht sprechen, aber wenn er lacht oder singt, steckt er alle in seiner Umgebung mit seiner Lebensfreude an.
  • O. ist sehr stolz auf seine Aufgabe, täglich selbstständig den Kaffeeservice für Lehrer zu organisieren und abzurechnen.
  • Wie selbstverständlich kümmert sich D. in der Pause um einige kleine Kinder.
  • L. malt sehr schöne Bilder, für die er in der ganzen Schule bekannt ist.
  • I. kennt den gesamten Aufsichtsplan der Lehrer auswendig.

Alle unsere Schüler/innen haben in dieser Schule ihren Platz und werden so akzeptiert wie sie sind.

Deshalb sind viele von ihnen traurig, wenn es Ferien gibt.